Begleitung bei Belastungsstörungen
Belastungsstörungen entstehen, wenn ein Ereignis oder eine Situation das seelische Gleichgewicht überfordert. Oft hält das Nervensystem an Alarmbereitschaft fest – auch lange nach dem eigentlichen Auslöser.
Für wen ist eine Therapie oder Begleitung bei Belastungsstörungen sinnvoll?
Eine Begleitung bei Belastungsstörungen ist besonders sinnvoll für Menschen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) oder mit traumatischen Erfahrungen, die sich in anhaltender innerer Anspannung, starken Stressreaktionen oder dem Gefühl von Überforderung zeigen.
Betroffene erleben häufig Symptome wie wiederkehrende belastende Erinnerungen, Schlafstörungen, innere Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder das Gefühl, ständig „in Alarmbereitschaft“ zu sein. Auch Rückzug, emotionale Taubheit oder Schwierigkeiten im sozialen und beruflichen Alltag können auftreten.
Eine begleitende Unterstützung kann helfen, mehr Stabilität und Sicherheit im Alltag zu entwickeln, Belastungen besser einzuordnen und individuelle Bewältigungsstrategien zu stärken. Sie richtet sich an Menschen, die Unterstützung im Umgang mit ihren Symptomen suchen, unabhängig davon, ob sie sich bereits in therapeutischer Behandlung befinden oder (noch) keinen Zugang dazu haben.
Mögliche Themen bei Belastungen oder PTBS könnten sein:
Stabilisierung und Unterstützung im Alltag
Entlastung bei innerer Anspannung, Stress und Überforderung
Hilfe im Umgang mit traumabedingten Symptomen und Triggern
Förderung von Selbstwahrnehmung und Selbstregulation
Stärkung persönlicher Ressourcen und Bewältigungsstrategien
Strukturierung des Alltags und Unterstützung bei Alltagsanforderungen
Begleitende Unterstützung ergänzend zu therapeutischen Maßnahmen
Die Begleitung erfolgt traumasensibel, ressourcenorientiert und individuell angepasst. Sie ersetzt keine Therapie, kann diese jedoch sinnvoll ergänzen.
Worum geht es in der Begleitung?
In der gemeinsamen Arbeit geht es darum, Stabilität aufzubauen, das Nervensystem zu beruhigen und innere Ressourcen zu stärken.
Wir schaffen gemeinsam eine Atmosphäre, in der Erfahrungen behutsam angeschaut werden können – ohne Druck, ohne Eile und immer mit Blick darauf, was im jeweiligen Moment gut machbar ist.
Ziele der Begleitung
Ziel ist es, Schritt für Schritt wieder bei sich selbst anzukommen. Die eigene Würde zu spüren, Grenzen wahrzunehmen, innere Sicherheit zurückzugewinnen und einen liebevollen Blick auf die eigenen verletzten Anteile zu entwickeln.
Es geht nicht um Perfektion, sondern um Stabilität, Selbstmitgefühl und das Gefühl, wieder handlungsfähig zu sein.
Wie ich arbeite
- die Arbeit mit inneren Anteilen, um verletzte innerpsychische Bereiche zu versorgen
- Übungen zur Selbstregulation und Stärkung des Nervensystems
- Achtsamkeit und Körperwahrnehmung, um innere Ruhe zu fördern
- ein klarer, wertschätzender Dialog auf Augenhöhe