Systemisches Coaching
Systemisches Coaching unterstützt dabei, belastende Lebens-, Beziehungs- oder Arbeitssituationen zu reflektieren und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Im Fokus stehen Ressourcen, Zusammenhänge und konkrete, alltagstaugliche Schritte, die Orientierung, Klarheit und Stabilität fördern.
Für wen eignet sich systemisches Coaching?
Systemisches Coaching eignet sich für Menschen, die sich in belastenden Lebenssituationen befinden und ihre Herausforderungen im Zusammenhang mit ihrem persönlichen, sozialen oder beruflichen Umfeld reflektieren möchten. Es richtet sich an Personen, die aktiv an Veränderungsprozessen arbeiten und neue Handlungs- und Perspektivmöglichkeiten entwickeln wollen.
Besonders geeignet ist systemisches Coaching bei:
- anhaltender Überforderung, Stress und innerer Anspannung
- beruflichen oder privaten Umbruch- und Entscheidungssituationen
- Konflikten im sozialen oder beruflichen Umfeld
- dem Wunsch nach mehr Klarheit, Selbststeuerung und Stabilität
Im systemischen Coaching werden Ressourcen, Stärken und bereits vorhandene Bewältigungsstrategien in den Fokus gestellt. Ziel ist es, Zusammenhänge sichtbar zu machen, neue Sichtweisen zu entwickeln und konkrete, alltagstaugliche Schritte zu erarbeiten.
Systemisches Coaching ist keine Therapie und eignet sich daher besonders für Menschen, die keine akute psychische Erkrankung haben, sich jedoch Unterstützung bei der Bewältigung belastender Situationen wünschen. Bei traumatischen Erfahrungen oder PTBS kann systemisches Coaching stabilisierend und ressourcenorientiert begleiten, jedoch nur ergänzend und nicht ersetzend zu einer therapeutischen Behandlung.
Mögliche Themen im systemischen Coaching
- Berufliche Entwicklung und Karriere
- Rollenklärung, Führungsverantwortung, Veränderung im Job
- Karriereplanung, beruflicher Neustart, Work-Life-Balance
- Konfliktmanagement und Zusammenarbeit im Team
- Persönliche Entwicklung
- Selbstreflexion, Ressourcenaktivierung, Stärkung der Selbstwirksamkeit
- Persönliche Ziele und Lebensplanung
- Umgang mit Stress, Überforderung und innerer Unruhe
- Beziehungs- und Kommunikationsmuster
- Familiäre oder partnerschaftliche Dynamiken
- Verbesserung von Kommunikation, Konfliktlösung
- Umgang mit sozialen Rollen und Erwartungen
- Umgang mit Veränderungen und Krisen
- Bewältigung von Übergängen, Umbrüchen oder Entscheidungssituationen
- Stabilisierung bei belastenden Lebensereignissen
- Ressourcenorientierte Strategien in Krisen
- Spezielle Themen
- Umgang mit belastenden Erfahrungen oder Traumata (stabilisierend, ergänzend zu Therapie)
- Förderung der Resilienz und psychischen Widerstandskraft
- Entwicklung von Routinen und Struktur im Alltag
Hinweis: Systemisches Coaching ist kein therapeutisches Verfahren. Es unterstützt lösungsorientiert und ressourcenstärkend, behandelt jedoch keine psychischen Erkrankungen. Bei schwerer psychischer Belastung oder PTBS sollte Coaching immer ergänzend zu Therapie erfolgen.