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Systemische Therapie

Die systemische Arbeit hilft, Zusammenhänge zu erkennen und neue Perspektiven zu entwickeln. Sie eignet sich besonders, wenn Sie mit Beziehungen, Entscheidungen, Selbstzweifeln oder wiederkehrenden Mustern ringen.

Für wen eignet sich systemische Therapie?

Systemische Therapie eignet sich für Menschen, die psychische Belastungen, Konflikte oder Krisen nicht nur als individuelles Problem erleben, sondern im Zusammenhang mit ihren Beziehungen, ihrem Umfeld und ihren Lebensumständen betrachten möchten.

Sie ist besonders hilfreich bei:

  • belastenden Lebenssituationen und Krisen
  • Stress, Überforderung und Erschöpfung
  • Ängsten, Depressionen und Anpassungsstörungen
  • traumatischen Erfahrungen und PTBS (insbesondere stabilisierend und begleitend)
  • familiären, partnerschaftlichen oder beruflichen Konflikten
  • wiederkehrenden Mustern, die als hinderlich erlebt werden

Systemische Therapie richtet sich an Einzelpersonen, Paare, Familien oder andere Bezugssysteme. Sie ist ressourcen- und lösungsorientiert und unterstützt dabei, neue Perspektiven zu entwickeln, eigene Stärken zu nutzen und hilfreiche Veränderungen im Alltag umzusetzen.

Auch für Menschen, die eine wertschätzende, nicht pathologisierende Herangehensweise suchen oder aktiv an Veränderungsprozessen mitarbeiten möchten, kann systemische Therapie besonders geeignet sein.

Für wen eignet sich systemische Therapie bei PTBS?

Systemische Therapie eignet sich für Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) oder traumatischen Erfahrungen, die ihre Symptome nicht isoliert betrachten möchten, sondern im Zusammenhang mit ihrem Lebensumfeld, ihren Beziehungen und bisherigen Bewältigungsstrategien.

Sie ist besonders sinnvoll für Betroffene, die unter anhaltender innerer Anspannung, wiederkehrenden belastenden Erinnerungen, Vermeidung, emotionaler Taubheit oder Schwierigkeiten im sozialen und beruflichen Alltag leiden. Der systemische Ansatz legt den Fokus dabei auf Stabilisierung, Sicherheit und Ressourcenstärkung.

Systemische Therapie unterstützt Menschen mit PTBS dabei,

  • traumabedingte Reaktionen besser zu verstehen und einzuordnen,
  • hilfreiche Bewältigungsstrategien zu entwickeln,
  • Beziehungen und soziale Unterstützung bewusst einzubeziehen,
  • Selbstwirksamkeit und Handlungsspielräume zu stärken.

Sie eignet sich sowohl als eigenständiger therapeutischer Ansatz – insbesondere stabilisierend – als auch begleitend zu traumafokussierten Therapieverfahren. Die Arbeit erfolgt traumasensibel, in einem respektvollen Tempo und orientiert an den individuellen Bedürfnissen der betroffenen Person.

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